Einflussfaktoren auf die individuelle Leistung
Bewusstseinsänderung steht vor Verhaltensänderung.
Diese Grundformel aus der Leistungsentwicklung ist heute aktueller denn je.
Nur wer einsieht und versteht, was er, aus welchem Grund, ändern sollte, arbeitet disziplinierter und engagierter an einer Veränderung.
Wird er jetzt auch noch gefordert und gefördert, sieht er Fortschritte in seiner Entwicklung, werden diese auch gewertschätzt und belohnt, so steigt die Motivation daran weiterzuarbeiten. Bleibt allerdings diese Unterstützung aus und er wird auch sich selbst zurückgeworfen, so wird er viel mehr Selbstdisziplin und Eigenverantwortung aufbringen müssen, um sich zu verbessern. Daran scheitern dann die meisten und verhalten sich wieder so, wie sie es vorher getan haben.
Ein weiterer Einflussfaktor ist die Führungs- und Leistungkultur im Unternehmen.
Ist Leistung überhaupt gewollt? Wird sie gewertschätzt und belohnt? Hat jemand der Leistung bringt mehr davon, als der, der sie nicht bringt?
Dies entscheidet in hohem Maße darüber, ob jemand seine Leistung verbessern will oder nicht.
Leider ist in vielen Unternehmen nicht wirklich klar, ob ein leistungsstarker Mitarbeiter anders behandelt werden soll als ein leistungsschwacher.
Welchen Einfluss übt die Führungskraft auf die Leistungsentwicklung ihrer Mitarbeiter aus? Hat die Entwicklung der eigenen Mitarbeiter einen höheren Stellenwert als die anderen Aufgaben, die sie zu erledigen hat? Wie intensiv unterstützt sie ihren Mitarbeiter, so gut zu werden, wie er aufgrund seiner Anlagen werden kann?
Es gibt zahlreiche Einflussfaktoren auf die Leistungsentwicklung und Umsetzungsstärke des Einzelnen.
Diese herauszufiltern, zu hinterfragen und zu optimieren ist eine der zentralen Aufgaben in der Verbeserung der Transferleistung.